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Studie zur wirtschaftlichen Lage des Rundfunks

03.12.09

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch den privaten Rundfunk erfasst. Die Werbevolumina sinken, was nicht ohne Folgen für die Veranstalter bleibt. Das Ausmaß der Auswirkungen zeigt die neue Studie „Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2007 - 2009“, publiziert von acht Landesmedienanstalten unter der Federführung der BLM.

Der Umsatz im privaten Fernsehen sank 2008 zunächst geringfügig um rund zwei Prozent, im privaten Hörfunk allerdings schon um acht Prozent. Mit herben Einschnitten rechnet die Branche jedoch für das laufende Geschäftsjahr 2009: Die privaten Free-TV-Anbieter erwarten einen (weiteren) Umsatzverlust gegenüber dem Vorjahr von elf Prozent, die privaten Radioveranstalter ein vergleichbares Minus von neun Prozent. Einzig die Teleshopper rechnen zum Jahresende 2009 mit einem sechs-prozentigen Umsatzplus. Sie sind mit ihrem Geschäftsmodell deutlich weniger konjunkturabhängig als die werbefinanzierten TV- und Radioanbieter.

Mit der Durchführung der Untersuchung und der Befragung aller privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkunternehmen (Radio und Fernsehen) in Deutschland wurden beauftragt: die Goldmedia GmbH (Datenerhebung und Bericht Fernsehen), TNS Infratest (Daten-Erhebung Hörfunk) sowie der Journalist Guido Schneider (Bericht Hörfunk). Auftraggeber der Studie sind neben der BLM die Landesmedienanstalten aus Baden-Württemberg (LfK), Berlin-Brandenburg (mabb), Hessen (LPR), Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH), Nordrhein-Westfalen (LFM), Rheinland-Pfalz (LMK) und Sachsen (SLM).

Die von der BLM publizierte Pressemeldung zur Studie unter dem Titel Umsatzeinbrauch im deutschen Privatfunk kann auf der Website der BLM eingesehen werden. Pressemeldung

Zusammenfassende Ergebnisse der Studie "Wirtschaftliche Lage des Rundfunks in Deutschland 2007 - 2009" zum Download.

 

Studienpräsentation und Vortrag von Dr. Klaus Goldhammer.


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