Studie zur Debatte um Netzneutralität
10.06.11Die Debatten zum Thema Netzneutralität sind vielfältig und häufig unpräzise. So werden technische Fragen der Netz-Auslastung, politische Positionen zur Kontrolle und Zensur oder ökonomische Fragen der Kosten (-verteilung) oft miteinander vermischt. Auch mangelt es an grundlegenden Daten und Fakten, die eine Einordnung ermöglichen, ob überhaupt und wo genau es Probleme oder Regelungsbedarf für den Bereich der Mobilfunknetze oder Festnetze gibt.
Um Diskussion zur Netzneutralität weiter zu versachlichen hat Goldmedia im Auftrag des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations-und Mehrwertdiensten (VATM) eine Kurzstudie erarbeitet. Sie struktuiert die wichtigsten Aspekte und Fragestellungen und unterlegt sie mit Daten und Fakten.
Was heißt Netzneutralität?
Bislang fehlt es an einem einheitlichen Grundverständnis. Während einige jedweden Eingriff in den Datentransport bereits als Verletzung der Netzneutralität einstufen, ist für andere ein intelligentes Management der Netze notwendige Voraussetzung, um einen Quality of Service auch zukünftig sicherzustellen. Hier gilt es, eine gemeinsame Linie zu finden, welche Formen der Reservierung von Kapazitäten oder der Priorisierung und Differenzierung von Diensten möglich sind, ohne das Prinzip der Netzneutralität zu verletzen. Grundsätzliche Voraussetzung ist dabei immer ein diskriminierungsfreier Zugang zu Netzen sowie zu verschiedenen Qualitätsklassen und Dienstgüten.
Die Studie kann kostenfrei bestellt werden.
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